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27.06.2017, 09:02 Uhr

Einbrechern das Leben schwer machen: Unterstützung für kommunale Initiativen gegen Wohnungseinbrüche

Der Einbruch in das eigene Haus oder die eigene Wohnung bedeutet für die Betroffenen neben einem finanziellen und ideellen Verlust oft auch eine traumatisches Erfahrung. Der Kampf gegen Einbrecher ist für deshalb für die Politik ein wichtiges Thema „Ich freue mich daher sehr, dass die Regierungsfraktionen beschlossen haben, für Maßnahmen der Kommunalen Kriminalprävention gegen Wohnungseinbrüche 200.000 Euro zur Verfügung zu stellen“, sagte der CDU-Landtagsabgeordnete Arnulf von Eyb.

„Mit der „Prävention von Wohnungseinbrüchen durch eine wachsame Nachbarschaft“ setzen wir an der richtigen Stelle an“, so Arnulf von Eyb. Denn: „Unsere Arbeit zeigt Früchte: Wir haben im vergangenen Jahr die Einbruchszahlen gesenkt und die Aufklärungsquote gesteigert. Das ist für uns Ansporn, bei der Bekämpfung von Wohnungseinbrüchen auch weiterhin einen Schwerpunkt der Polizeiarbeit zu setzen.“

„Politik und Polizei sind bei der Bekämpfung der Wohnungseinbruchskriminalität besonders gefordert. Wir brauchen freilich auch aufmerksame Bürgerinnen und Bürger, die ihren ganz persönlichen Beitrag zur Aufklärung und zur Verhinderung von Einbrüchen leisten“, betonte Arnulf von Eyb. Durch einfache, aber effektive Verhaltensmuster, wie beispielsweise dem Schließen von Fenstern und dem Abschließen von Türen, bewusster Wachsamkeit für Unregelmäßigkeiten in der eigenen Nachbarschaft sowie der schnellen Verständigung der Polizei bei ungewöhnlichen Vorkommnissen kann jeder Einzelne an einem sichereren Miteinander mitwirken. Das Projekt „Prävention von Wohnungseinbrüchen durch eine wachsame Nachbarschaft“ fördert innovative Konzepte in baden-württembergischen Kommunen, die der Verhinderung von Wohnungseinbrüchen, der Verbesserung des subjektiven Sicherheitsgefühls und der Nachbarschaftsförderung dienen. „Einbrüche zu verhindern, kann am besten im gesamtgesellschaftlichen Miteinander erreicht werden“, erläuterte Arnulf von Eyb. Hierzu empfiehlt sich eine frühzeitige Einbindung verschiedenster Akteure vor Ort. Je nach kommunaler Struktur und aktuellen Schwerpunktthemen könnten dies neben der Stadt- bzw. Gemeindeverwaltung und der Polizei beispielsweise auch Vereine, Kirchen, die freiwillige Feuerwehr, Schulen oder Bürgerinitiativen sein. Der Kreativität sind hier keine Grenzen gesetzt.

Die Ausschreibung des Projekts PWN wurde an alle baden-württembergischen Stadt- und Landkreise sowie Gemeinden versandt. Diese können sich als Projektträger bewerben. Die Ausschreibung richtet sich aber auch an andere Institutionen und Vereinigungen wie z. B. Bürgervereine oder Initiativen, welche sich bis zum 30. September 2017 beim Landeskriminalamt Baden-Württemberg bewerben können. Die Förderung einzelner Projekte ist in Höhe von bis zu 10.000 Euro möglich.


Weitere Informationen zur Bewerbung erteilt das Landeskriminalamt telefonisch unter 0711/5401-3430 oder 3478 oder per Mail pwn@polizei.bwl.de.

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