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28.04.2017

Weniger Kriminalität, bessere Aufklärungsquote

Dass es sich im Land gut leben lässt, ist nichts Neues. Dass man hier auch vergleichsweise sicher lebt, offenbart die jüngste Auflage der Polizeilichen Kriminalstatistik des Bundes. Baden-Württemberg ist nimmt dabei einen Spitzenplatz ein. Es gibt vergleichsweise wenig Kriminalität. Insgesamt ist ein Rückgang zu verzeichnen, dies hatte bereits die landeseigene Statistik, die im März vorgestellt wurde, verraten.

Wie Innenminister Strobl unter der Woche betonte, ist besonders erfreulich, dass in Baden-Württemberg nicht nur die Anzahl der Straftaten insgesamt um 1,3 Prozent gesunken ist, sondern auch die Aufklärungsrate um 0,1 Prozent gestiegen ist – beide Zahlen sind entgegen dem Bundestrend. Ein Blick in die Region: Der Hohenlohekreis steht ebenfalls ganz gut da. Auf 100.000 Einwohner kommen durchschnittlich 4.035 Straftaten. Zum Vergleich: In Stuttgart sind es 9.147 und auch das ist noch wenig, wenn man etwa auf Mannheim (11.345) schaut.
Doch hier heißt es, sich nicht auf dem Erreichten auszuruhen, auch wenn beispielsweise die Zahl der Einbrüche nach Jahren des Anstiegs 2016 endlich wieder gesunken ist. Stattdessen nimmt bundesweit die Zahl der Gewaltverbrechen ebenso zu wie die der politisch motivierten Straftaten. Deswegen ist es gut und richtig, dass zusätzliche Stellen bei der Polizei geschaffen werden sollen und dass das Innenministerium derzeit auslotet, wie der Polizei mehr rechtliche Möglichkeiten für die Erfüllung ihrer Aufgaben erhalten können.

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