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23.06.2017

Wenig Zukunftsfähiges: Bilanz des Grünen-Parteitags

Mit ihrem Parteitag haben sich die Grünen in der letzten Woche für die Bundestagswahl im September vorbereiten wollen. Das, was dabei herauskam, ist jedoch wenig zukunftsträchtig. Die Bundespartei der Grünen tut genau das, was sie schon immer getan hat, Regulierungen vorschlagen, die Wirtschaft und Weiterentwicklung hemmen. Abschaltung der Kohlekraftwerke bis 2030 fordern die Grünen und versprechen, die 20 schmutzigsten gleich stillzulegen.


Weniger Emissionen sind angesichts des Klimawandels absolut erstrebenswert, keine Frage. Doch woher nehmen wir dann von heute auf morgen den benötigten Strom, wo noch nicht einmal der Atomausstieg bewältigt ist? Regenerative Energien, Speicher- und Leitungsmöglichkeiten sind nach wie vor in der (Weiter-) Entwicklung, eine sofortiger Kohleausstieg ist unmöglich – es sei denn, man kauft Strom aus dem Ausland, aber das wäre erstens teuer und zweitens mit ziemlicher Sicherheit Atomstrom. Das kann nicht zielführend sein. Beim Blick auf die Beschlüsse des Parteitags beschleicht einen unwillkürlich der Eindruck, die Grünen befassten sich vor allen Dingen mit sich selbst und ihrer eigenen Gespaltenheit. Die Antworten auf brennende Fragen wie beispielsweise Herausforderungen für die Innere Sicherheit bleiben die Grünen dagegen schuldig.

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