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11.06.2017

Weißwurstfrühstück mit CDU-Generalsekretär Manuel Hagel

Das jährliche Weißwurstfrühstück der Dörzbacher CDU ist inzwischen eine Institution und entsprechend groß war der Andrang im Eyb’schen Schloßhof mit seinem mediterranen Flair.

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Das jährliche Weißwurstfrühstück der Dörzbacher CDU ist inzwischen eine Institution und entsprechend groß war der Andrang im Eyb’schen Schloßhof mit seinem mediterranen Flair.

Gekommen waren nicht nur die regionalen Mandatsträger, sondern auch Interessierte aus den Nachbarkreisen, darunter die Bürgermeister aus Assamstadt und Creglingen. Diesen stärkte der Hauptredner Manuel Hagel sogleich den Rücken: „Ich finde es gut, wenn sich Bürgermeister klar zu einer Partei bekennen und zeigen, wofür sie stehen, denn dies schätzen die Leute“. Der noch keine dreißig Jahre alte Generalsekretär der CDU Baden-Württemberg, der mit dem höchsten Stimmenanteil aller CDU-Direktkandidaten in den Landtag gewählt wurde, punktete bei seinen Zuhörern mit grundsätzlichen Aussagen: „Wir sind liberal, christlich und sozial. Und ob wir erfolgreich sind, liegt daran, wie wir auftreten“. Der auch durch seine schwäbische Klangfarbe Bodenständigkeit vermittelnde Generalsekretär bezog klare Position in der Bildungspolitik: „Nicht die Herkunft ist entscheidend, sondern die Leistungsbereitschaft. Wir wollen Chancengleichheit aber keine Ergebnisgleichheit.“ Manuel Hagel, dessen eigener Ausbildungsweg über Realschule und berufliche Weiterbildung führte, fordert eine Abkehr vom Akademiker-Wahn: „Der Architekt macht die Planung, aber wir brauchen auch Handwerker, die das Haus bauen.“ Für die CDU gelte jeder Haupt- oder Realschüler und Gymnasiast gleich viel. Den Begriff „Konservativ“ erklärt Manuel Hagel mit dem Bibelspruch „Prüfet alles und das Beste behaltet“. Das heiße verändern und bewahren und den Wandel gegebenenfalls auch verlangsamen, so dass alle mitkommen können.

Bürgermeister Andy Kümmerle gab in seinem Grußwort dem Generalsekretär mit auf den Weg, dass die jetzt kommende Privatisierung der Notariate zu Lasten des ländlichen Raumes gehe und die Reglementierung der Notarsitze aufgehoben werden müsse. Dass über die Bewilligung von ELR-Zuschüssen zweimal im Jahr entschieden werden sollte, wird Arnulf von Eyb in Stuttgart thematisieren und auch der Generalsekretär will diesen Vorschlag unterstützen.

Christian von Stetten gab einen Ausblick auf die kommende Bundestagswahl. Entscheidend wird die Präsenz vor Ort sein. Der Bundestagsabgeordnete ist zuversichtlich: „1600 Mitglieder im Wahlkreis machen ein gutes Ergebnis möglich“.

 

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