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18.04.2018, 16:40 Uhr

CDU Hohenlohekreis fordert mehr Entlastung für Gebäudeeigentümer beim Denkmalschutz

Malerische und prunkvolle Schloss- und Burganlagen, althistorische Bauernhäuser und ehrwürdige Kapellen und Kirchen schmücken das Landschaftsbild des Hohenlohekreis. Um dieses Bild aufrecht zu erhalten, bedarf es einer fachgerechten Instandhaltung und Sanierung dieser Gebäude. Diese erforderlichen Maßnahmen sind jedoch an die strengen Forderungen des Denkmalschutzes geknüpft, die so manchem Besitzer denkmalgeschützter Gebäude Kopfzerbrechen bereiten. Da die Entscheidungen der Denkmalbehörden oftmals unverständlich und unverhältnismäßig erscheinen, oder für die angeordneten Maßnahmen die finanziellen Mittel schlichtweg fehlen, resignieren die Bauherren und überlassen die Gebäude ihrem Schicksal: dem allmählichen Verfall. Da diese Entwicklung jedoch dem Ziel, nämlich der Erhaltung dieser alten Bauwerke, vollständig zuwider läuft, drängen die Gebäudeeigentümer auf eine schnelle Verbesserung dieser Situation.

Auch die CDU Hohenlohe hat sich diesem Thema in seiner vergangenen Kreisvorstandsitzung angenommen. Gerade als Partei, welche konservative Werte schätzt und stärkt, liegt ihren Mitgliedern viel daran, die alten Gemäuer zu erhalten. Der CDU Kreisvorstand ist sich einig, dass Denkmalschutz ein wichtiger Bestandteil in der Erhaltung der Kulturlandschaft ist und weiterhin gefördert werden muss. Unzählige sanierte denkmalgeschützte Bauten erstrahlen heute auch in Hohenlohe in neuem Glanz und erfreuen die Gesellschaft. „Es ist wichtig die alten Kulturdenkmäler zu erhalten und sie vor dem Zerfall zu bewahren. Sie sind Zeugen unserer Geschichte und Teil unseres kulturellen Erbes. Sie dürfen daher nicht in Vergessenheit geraten“, ist sich der CDU Kreisvorsitzende, Arnulf von Eyb, sicher. Eine fachgerechte Erhaltung kann jedoch nur gelingen, wenn seitens der Denkmalschutzbehörden bei denkmalgeschützten Genehmigungsverfahren mit einer entsprechenden Kompromissbereitschaft zu rechnen ist. Insbesondere sollten die Bauherren mit einer finanziellen Unterstützung rechnen können, welche Ihnen dann die Umsetzung der vorgegebenen Maßnahmen ermöglicht. So sollen Kosten für Grabungen, welche von den Denkmalbehörden beim Verdacht auf Vorkommen denkmalgeschützter Ablagerungen angeordnet werden und welche von den Eigentümern zu tragen sind, teilweise vom Land mitgetragen werden und so für eine finanzielle Entlastung der Bauherren sorgen. Um eine für alle Parteien nachvollziehbare und annehmbare Ausgangslage zu schaffen, sollte das Verfahren von der Bewertung bis hin zur Umsetzung eine maximale Transparenz aufweisen, sodass mögliche Hürden einvernehmlich und besonnen beseitigt werden können. Bei all den Unstimmigkeiten und dem Unmut, der seitens der Bevölkerung gegenüber des Denkmalschutzes wahrzunehmen ist, sollte das eigentliche Bestreben, die Erhaltung ehrwürdiger Kulturgüter, nicht aus dem Blickfeld geraten. Um auch die nachfolgenden Generationen in den Genuss der Schönheit dieser alten Gemäuer kommen zu lassen, will sich der CDU Kreisvorstand auch in Zukunft mit diesem Thema beschäftigen und sich für die Entlastung der Bauherren einsetzen.

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