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06.07.2018, 11:39 Uhr

Hohenlohekreis erhält finanzielle Unterstützung zur Förderung der gesellschaftlichen Teilhabe und Integration

Über den mit 320 Mio. Euro dotierten Pakt für Integration hinaus werden in diesem Jahr durch die Verwaltungsvorschrift zur Förderung der gesellschaftlichen Teilhabe und Integration (VwV-Integration) Integrationsmaßnahmen in den Städten und Gemeinden sowie den Landkreisen Baden-Württembergs mit rund 3,5 Millionen Euro unterstützt. Ziel der Förderung ist die Entwicklung und Stärkung nachhaltiger Strukturen im Integrationsbereich auf kommunaler Ebene. So wird etwa das Projekt „Schul- und Ausbildungsbegleitung“ des Arbeitskreises ausländische Mitbürger Öhringen e.V. mit 6.069 Euro gefördert. Darüber hinaus erhält der Hohenlohekreis sowohl 10.000 Euro für seinen Integrationsbeauftragten als auch 15.000 Euro für das Projekt „Brücke zur Integration“.

Die Integration von bleibeberechtigten Menschen mit internationalen Wurzeln ist eine politische Daueraufgabe, von deren Gelingen die Zukunftsfähigkeit unseres gesellschaftlichen Zusammenlebens wesentlich abhängt. „Wenn Integration zu gleichberechtigter Teilhabe, zu wechselseitigem Verständnis und zugleich zur Identifikation mit unserer Werteordnung führt, dann kann die aus der Zuwanderung resultierende Vielfalt Chance und Bereicherung für unser Land sein. Im Mittelpunkt aller Integrationsaktivitäten müssen Sprachförderung, Wertevermittlung und Teilhabe am Arbeitsmarkt stehen“, so Arnulf von Eyb. Integration findet ganz wesentlich vor Ort statt. Eine strategische Ausrichtung lokaler Integrationsaktivitäten ist folglich von zunehmender Bedeutung. Zu einer entsprechenden Gesamtstrategie gehört auch die strukturelle Verankerung der Integrationsaufgaben in den Kommunen. Dieser Herausforderung haben sich die Gemeinden, Städte und Landkreise in Baden-Württemberg schon immer gestellt. Das Land unterstützt sie dabei bereits seit dem Jahr 2013.

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