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05.02.2019, 14:43 Uhr

Landkreise Hohenlohe und Schwäbisch Hall als neue Bio-Musterregion ausgewählt

Nachdem im vergangen Jahr bereits erstmals vier sogenannte Bio-Musterregionen in Baden-Württemberg etabliert worden waren, bestimmte die Landesregierung in einer zweiten Runde nun fünf weitere Musterregionen. Neben dem Neckar-Odenwald-Kreis, den Landkreisen Biberach und Ludwigsburg, sowie den Landkreisen Emmendingen und Breisgau-Hochschwarzwald kamen hierbei auch die Landkreise Hohenlohe und Schwäbisch Hall mit einem gemeinsamen Konzept zum Zug.

Landwirtschaftsminister Peter Hauk MdL betonte bei der Bekanntgabe der erfolgreichen Bewerber, welche Chance der wachsende Öko-Markt den heimischen Erzeugern und Verarbeitern bieten würde. Es gehe darum, die Produktion hochwertiger regionaler Lebensmittel, den Erhalt der Kulturlandschaft und den Bestand bäuerlicher Familienbetriebe zu verbinden. Konkret werden die mittlerweile neun Bio-Musterregionen von Seiten des Landes durch ein Regionalmanagement für einen Zeitraum von drei Jahren mit bis zu 100.000 Euro pro Jahr gefördert. Zusätzlich zur Entwicklung innovativer Projekte vor Ort, die den Öko-Landbau weiterentwickeln sollen, steht insbesondere die Vernetzung der Akteure der einzelnen Musterregionen im Fokus, die so auch zu Botschaftern ihres Ansatzes werden sollen. „Der gemeinsame Erfolg der Landkreise Hohenlohe und Schwäbisch Hall bei der zweiten Bewerbungsrunde freut mich besonders. Dem Verhaltenswandel der Verbraucher muss auch die Erzeugerseite Rechnung tragen. Die Nachfrage übersteigt das Angebot an regionalen Bioprodukten mittlerweile deutlich. Die Öko-Branche wird langfristig also an Bedeutung gewinnen, ohne dass hierdurch die konventionelle Produktion in Frage gestellt wird.“, resümiert der Landtagsabgeordnete Arnulf von Eyb.

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