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23.02.2018, 15:03 Uhr

Nachlese Politischer Aschermitt-woch

Die diesjährige bunte Faschingszeit hat sein Ende gefunden und die Fastenzeit hat begonnen. Das Ende des närrischen Treibens wurde auch in diesem Jahr nach alter Tradition beim politischen Aschermittwoch begangen. Ort des Geschehens war, auch das ist schon gute Tradition, die Alte Kelter in Fellbach, in 2018 mit Jens Spahn als Hauptredner. Mit rund vierzig Interessierten aus Hohenlohe fuhren wir gemeinsam mit dem Bus nach Fellbach, um am 16. größten Aschermittwoch des Landes teilzunehmen. Den Auftakt machte der Landesvorsitzende der CDU Baden-Württemberg, Innenminister Thomas Strobl, der in seiner Rede sowohl das Verhalten der SPD als auch das der FDP in Bezug auf die Koalitionsverhandlungen kritisierte. Mit Blick auf die SPD bemängelte er vor allem das interne Gerangel und warnte: „So geht es einem, wenn man Personalquerelen zum Inhalt von Politik macht“.

Es läge jetzt alles daran, zu beweisen, dass man trotz Unstimmigkeiten zu einer vernünftigen politischen Zusammenarbeit in der Lage sei. Die „blau-gelben Hasenfüße“ der FDP kamen nicht besser weg. Einfach wegzurennen, sich vom Acker zu machen und eine Regierungschance einfach wegzuwerfen sei nicht tragbar. Hinsichtlich der weit verbreitenden Unzufriedenheit, die den Ergebnissen der Koalitionsverhandlungen entgegengebracht wird, bemerkte Strobl, dass die Handschrift der Union deutlich und klar zu erkennen sei. Insbesondere in den Feldern der Begrenzung und Steuerung der Migration, in der Förderung der Forschung, der Bildung, der Familienstärkung aber auch der Digitalisierung habe sich die Union mit ihren Konzepten klar durchgesetzt. Kein Wunder, dass beim politischen Aschermittwoch 2018 die Bundespolitik das beherrschende Thema war, auch der Hauptredner befasste sich – als Bundespolitiker nun auch kein Wunder – vor allem damit. Jens Spahn begeisterte mit seinen Worten die mehr als 1500 Anwesenden. Der Parlamentarische Staatssekretär im Bundesfinanzministerium äußerte sich zur derzeitigen verworrenen Situation bei der SPD. Es scheine bei dem ganzen Durcheinander nicht klar zu sein, wer gerade den Parteivorsitz innehabe. Die CDU müsse in dieser Zeit als fester Anker fungieren, dem es gelingt das verlorene Vertrauen der Wähler wieder zu gewinnen und der die AfD wieder obsolet werden lässt. Die Stärke und stringente Linienführung der CDU biete die notwendigen Voraussetzungen hierfür. Und damit hat er zweifelsohne Recht. Denn als Partei, die Bildung, aber auch die Vermittlung von Werten in den Fokus nimmt, als Familienpartei, welche die Eltern-Kind-Beziehung unterstützt und als Partei, die für eine stabile Haushaltspolitik setzt, ist die CDU in der Lage, sich den neuen Herausforderungen zu stellen. Es ist wichtig in Zeiten wie diesen, als CDU für unsere klaren Werte und Grundvorstellungen zu stehen und diese auch standhaft zu vertreten und in die Bevölkerung hinauszutragen.

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