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18.03.2018, 14:06 Uhr

Baden-Württemberg macht das Radpendeln attraktiver

Radfahren fördert nicht nur das Wohlsein des Einzelnen, sondern entlastet in Ballungszeiten auch den Straßen- und Schienenverkehr. Im Rahmen des „Landesgemeindefinanzierungsgesetzes“ will das Land daher die kommunale Rad- und Fußverkehrsinfrastruktur fördern. Das Vorhaben der Stadt Krautheim, ein Neubau von Gehwegen in der Ortsdurchfahrt Unterginsbach, wurde bereits in das Förderprogramm aufgenommen und auch der Bau einer Geh-und Radwegbrücke über die Jagst in Mulfingen wurde als Bestandteil in das Förderprogramm aufgenommen. Das neue Förderprogramm 2018-2022 enthält 93 Projekte, welche mit einem Gesamtförderbetrag in Höhe von 46 Millionen Euro unterstützt werden sollen. Für das Jahr 2018 sind knapp 20 Millionen Euro für die Realisierung des Förderprogramms eingeplant. Gefördert werden sollen insbesondere der Ausbau von Rad- und Fußwegen. „Durch den Ausbau des Radnetzes gewinnt der Radverkehr an Attraktivität und schafft neue Anreize“, findet auch der Landtagsabgeordnete Arnulf von Eyb.

Für die Bundesstraßen sind rund 21 Bauvorhaben mit einem Gesamtvolumen von rund 12 Millionen Euro und einer Gesamtlänge von rund 31 Kilometern geplant. Im Landkreis Schwäbisch Hall ist für die Strecke zwischen Finsterrot-Ammertsweiler ein Neubau von 1,4 km Länge vorgesehen. Die Kosten hierfür belaufen sich auf 0,40 Mio Euro. Der Radwegausbau an Landesstraßen umfasst 28 Maßnahmen, die eine Gesamtlänge von 35 Kilometern aufweisen und für welche ein Investitionsvolumen von 16 Millionen Euro vorgesehen ist. Für den Landkreis Schwäbisch Hall sind für das Jahr 2018 Radwegmaßnahmen an den Landstraßen zwischen Roßfeld - Maulach mit einer Länge von 0,9 km vorgesehen.

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