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18.04.2018, 16:42 Uhr

CDU Hohenlohe hat zu einer Diskussionsveranstaltung nach Eschental geladen

Über die Wichtigkeit des Naturschutzes mag man sich einig sein, über seine Ausführung und die dazugehörenden Maßnahmen allerdings eher weniger. So lautete das Fazit der gestrigen Veranstaltung im Landhotel Günzburg in Kupferzell-Eschental. Die CDU Hohenlohe hatte im Rahmen der Reihe „Aktiv in Hohenlohe“ zu einer Informationsveranstaltung geladen. „Auch 2030 noch ein Vergissmeinnicht - Aktuelle Herausforderungen im BW Naturschutz“, lautete der Aufhänger der Diskussionsveranstaltung und lockte interessierte Zuhörer.

Der Kreisvorsitzende, Arnulf von Eyb, begrüßte die Anwesenden und moderierte den Abend. Herr Dr. Gerhard Bronner, Vorsitzender des Landesnaturschutzverbundes Baden-Württemberg, informierte die Anwesenden in seinem Vortrag zunächst über die Arbeit des Landesnaturschutzverbandes Baden-Württemberg e.V. Als anerkannter Dachverband von rund 34 Natur- und Umweltschutzverbänden mit über 540.000 Mitgliedern leistet der LNV hierzulande einen unverzichtbaren Beitrag zum Naturschutz. Mit anschaulichem Informationsmaterial machte Herr Dr. Bronner deutlich, welch gravierende und folgenschwere Schäden die Natur durch den Menschen bislang erfahren musste. Dürren, Überschwemmungen, Artensterben – all diese Erscheinungen lassen sich auf den Klimawandel, welcher sich keinesfalls verleugnen lässt, zurückführen. Neue Innovationen in der Technik und der Industrie stellen für die Natur zunehmende Belastungen dar. Der Schutz und die Erhaltung der Arten stellen die Politik und auch die Wirtschaft vor eine immer größere Aufgabe. Gerade im Bereich Naturschutz kommt es immer wieder zu Kollisionen unterschiedlicher Interessenfelder. Viele der etablierten Regelungen und Gesetze, welche vornehmlich den wirtschaftlichen und ökologischen Bereich betreffen, weißen oft Regelungslücken und allzu große Spielräume auf. Andere Maßnahmen, werden wiederrum als aufgebläht und überspitzt betrachtet. Mit zunehmendem Konsumverhalten der Menschen wachsen auch die Spannungsverhältnisse zwischen Naturschutz und Wirtschaft. Um auch noch im Jahr 2030 in den Genuss der zierlichen Schönheit des Vergissmeinnichts zu kommen, ist es wichtig, dass der Naturschutz weiterhin ernstgenommen wird und jeder einen kleinen Teil dazu beiträgt.

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