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14.11.2018, 12:18 Uhr

Landtagsabgeordneter von Eyb übt Kritik an jüngsten Äußerungen Kretschmanns

Mit seinem Debattenbeitrag zum Umgang mit jungen auffälligen männlichen Migranten hat der Grüne Ministerpräsident Winfried Kretschmann für erheblichen Wirbel gesorgt und ist vielfach auf Widerspruch gestoßen – auch aus seinen eigenen Reihen.

Zurecht, meint auch Arnulf von Eyb, der Landtagsabgeordnete des Hohenlohekreises: „Ich störe mich weniger an der Bezeichnung ‚Pampa‘ für ländliche Regionen, wobei auch diese Wortwahl für sich spricht. Es kann aber nicht sein, dass der Ländliche Raum herhalten muss, um Migranten aufzunehmen, die in den großen Städten auf falsche Gedanken kommen oder schon negativ in Erscheinung getreten sind. So fördert man bei den Menschen vor Ort nicht die Akzeptanz für Neuankömmlinge – das sollte auch dem Ministerpräsidenten klar sein.“ Zwar ist Ministerpräsident Kretschmann nun teilweise zurückgerudert und will sich zukünftig bei seinen Äußerungen wieder an einer staatstragenden Linie orientieren, die Frage der Verteilung von Geflüchteten und Zuwanderern bleibt aber aktuell. Hier muss ein vernünftiger Ausgleich stattfinden, der allen gleichviel abverlangt und zu vertretbaren Kompromissen führt. Das Land gegen die Stadt auszuspielen – oder umgekehrt – ist laut Meinung von Arnulf von Eyb jedenfalls keine hilfreiche Idee.

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