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23.08.2019, 10:02 Uhr

Besuch der Landjugend auf Schloss Eyb

Rund 75 Mitglieder der Landjugend aus Crailsheim, Hohenlohe und Schwäbisch Hall waren meiner Einladung zu einem Gedankenaustausch nach Dörzbach gefolgt und versammelten sich dazu am Montag, den 05. August, auf Schloss Eyb. Auch der Leiter des Landwirtschaftsamtes des Hohenlohekreises, Dr. Wolfgang Eißen, nahm an dem Diskussionsabend teil.

Nach einer Vorstellungsrunde im Schlosshof, bei der die Vertreter der Landjugend sich und ihre Arbeit präsentierten, folgte zunächst eine kulinarische Stärkung für die anschließende Diskussionsrunde. Bei einer intensiven Frage- und Antwortrunde zeigten sich die jungen Frauen und Männer inhaltlich optimal vorbereitet und politisch gut informiert. Während Themen der Landwirtschaft und des Ländlichen Raums naturgemäß eine große Rolle spielten, wurden auch Fragen zum Dieselfahrverbot, zur Elektromobilität, zu steigenden Miet- und Grundstückspreisen, zu Handelsabkommen der EU sowie zur politischen Großwetterlage in Berlin gestellt. Auch das aktuelle Volksbegehren „Rettet die Bienen“ war Gegenstand der Diskussion. Meine Position habe ich hier klar bekundet: Mit radikalen, aber nicht zu Ende gedachten Ansätzen, wie sie im Volksbegehren enthalten sind, werden Bäuerinnen und Bauern in große Schwierigkeiten gebracht. Die Lösung liegt aber in der Zusammenarbeit mit der Bauernschaft, nicht in pauschalen Verboten. Am Ende des Abends lud ich die Anwesenden noch ein, mich im kom-menden Jahr im Stuttgarter Landtag zu besuchen. Die Vorsitzenden der Landjugend, Benjamin Sinn, Achim Arnold und Christian Leu überreichten mir zum Abschluss ein meterhohes Insektenhotel, das nun einen Ehrenplatz bei mir im Schlosshof bekommen hat. An diesem Abend war es mir besonders wichtig, klar zu machen, wie bedeutend es ist, dass es junge Menschen auf dem Land gibt, die mit ihrer Heimat verbunden sind und das auch aktiv vorleben und zum Ausdruck bringen. Diese jungen Männer und Frauen sind die besten Botschafter unserer Region. Deshalb war es mir ein echtes Anliegen, mich mit der Landjugend auszutauschen – natürlich auch, um zu erfahren, wo ihnen derzeit “der Schuh drückt”.

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