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23.08.2019, 10:08 Uhr

Sicherheitslage in Hohenlohe

Die beiden Anfang August in Kupferzell bzw. Öhringen verübten Straftaten, ein Überfall und ein Messerangriff, haben bei einigen Menschen Unruhe ausgelöst und sind geeignet, den Eindruck zu erwecken, auch in Hohenlohe würde sich die Sicherheitslage stetig verschlechtern. Diesem Eindruck möchte ich entschieden entgegentreten: Tatsächlich stagnierte die Zahl der Straftaten im Hohenlohekreis im vergangenen Jahr und befindet sich seit 2016 in einem sinkenden Gesamttrend. Aus Polizeikreisen ist zu vernehmen, dass sich dieser Trend auch 2019 bisher fortgesetzt hat.

Ich werbe daher immer wieder mit der guten Sicherheitslage in Hohenlohe und kann nur davor warnen, diese Fälle politisch zu instrumentalisieren. Stattdessen ist es notwendig, den Polizeibeamtinnen und -beamten den Rücken zu stärken. Die verbesserte Sicherheitslage ist in erster Linie auch ein Ergebnis ihrer guten und engagierten Arbeit unter sicherlich nicht einfacher werdenden Bedingungen. Um das Sicherheitsgefühl der Menschen zu stärken, ist es meines Erachtens dennoch notwendig, die Polizei im öffentlichen Raum noch sichtbarer zu machen. Die CDU Hohenlohe fordert daher, die Polizeipräsenz weiter zu verstärken, was letztendlich auch bedeutet, mehr Geld für die Innere Sicherheit zur Verfügung zu stellen. Die Politik muss die Gefühlslage der Menschen zwar berücksichtigen, muss aber gleichwohl an den Fakten orientiert entscheiden. Und eine effektive Möglichkeit, dem Sicherheitsbedürfnis Rechnung zu tragen, ist nun einmal die Erhöhung der Zahl der Polizistinnen und Polizisten. Dies würde im Übrigen auch zu einer notwendigen Entspannung der Über-stundensituation führen.

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