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28.05.2018

Dieselfahrverbote und EU-Kommission

Verschmutzte Luft, Dieselfahrverbote und Irritation und Unsicherheit bei den PKW-Besitzern, das sind die Schlagworte, welche derzeit große Aufmerksamkeit auf sich ziehen. Die Entscheidung der EU-Kommission, Deutschland und fünf weitere Länder auf Grund von zu schlechter Luftqualität in Städten vor dem Europäischen Gerichtshof zu verklagen, erachte ich als unzulänglich.

Deutschland arbeitet mit Hochdruck daran, mit einem eloquenten Bündel an Maßnahmen die Luft in den Städten sauberer zu machen. Dass sich die Ziele nicht auf Knopfdruck realisieren lassen, dürfte klar sein. Auch ich, und da schließe ich mich unserer Bundeskanzlerin, Angela Merkel, uneingeschränkt an, sehe Deutschland auf dem richtigen Weg zu besseren Luftverhältnissen in unseren Städten. Um nachhaltige Verbesserungen zu erzielen, müssen wir diesen Weg konsequent und zielgerichtet weitergehen, dann auch werden schon bald erste Fortschritte in der Luftreinhaltung zu erkennen sein. Auch ein geplantes, und gar zu Recht gefürchtetes, Fahrverbot für Dieselfahrzeuge halte ich für verfehlt. Meiner Ansicht nach, ist es nun Aufgabe der Politik, eine zukunftsbasierte Lösung für diese Problematik zu erarbeiten, welche den Verbrauchern entgegenkommt und sie bestmöglichst entlastet. Auch bin ich nicht der Meinung, dass sich mit Fahrverboten erhebliche Verbesserungen der Luftqualität erzielen lassen. Mir scheint die Umrüstung und Modernisierung der entsprechenden Dieselfahrzeuge geeigneter und nachhaltiger zu sein. Ich hoffe daher sehr, dass sich schnell ein für alle Seiten kompatibles Konzept finden lässt.

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