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14.02.2019

75 Mio. Euro für Kommunen – ELR-Förderung auf Rekordniveau

Über Zuwendungen aus dem ELR-Programm in Höhe von insgesamt 75.118.589 Euro können sich in diesem Jahr die Kommunen in Baden-Württemberg freuen. Wie das Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz bekannt gab, stellt diese Summe einen neuen Rekord in der Geschichte des Programms dar.

442 Gemeinden erhalten Mittel aus dem Entwicklungsprogramm Ländlicher Raum (ELR), welches das zentrale Instrument des Landes bei der Strukturentwicklung des Ländlichen Raums darstellt. Ein wesentlicher Schwerpunkt der diesjährigen Förderung liegt im Bereich „Wohnen“: Da auch auf dem Land Wohnraum knapp werde, sei es das richtige Signal, dass hierfür etwa die Hälfe der Fördermittel verwendet werde, bekräftigt Minister Peter Hauk MdL die Entscheidung seines Hauses. Besonderes Augenmerk wird im aktuellen ELR-Programm auch auf die Förderschwerpunkte „Grundversorgung“ (Dorfläden, Dorfgaststätten, Handwerksbetriebe etc.) und „Lebendige Schwerpunktgemeinden“ gelegt. Letztere können bei vorhandenem Zukunftskonzept bis zu fünf Jahre lang besonders gefördert werden. Landtagsabgeordneter Arnulf von Eyb freut sich über den Zuwachs bei der aktuellen Förderung und stellt fest: „Mit Mitteln des ELR-Programms werden in diesem Jahr über 1000 Projekte in fast 800 Orten gefördert. Das zeigt, dass das Programm nach wie vor gebraucht wird und sich großer Beliebtheit erfreut. Besonders freue ich mich über die 2,8 bzw. 5 Mio. Euro, die nach Hohenlohe und Schwäbisch Hall fließen.“ Konkret werden im Kreis Hohenlohe Projekte in Bretzfeld, Dörzbach, Forchtenberg, Ingelfingen, Krautheim, Künzelsau, Kupferzell, Mulfingen, Niedernhall, Öhringen, Pfedelbach, Schöntal und Zweiflingen gefördert. Im Nachbarkreis können sich unter anderem Blaufelden, Braunsbach, Gerabronn, Langenburg, Schrozberg und Untermünkheim über Zuwendungen freuen.

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